Selbstgemachte Protein Pizza von foodspring




Jeder liebt Pizza! Für mich soll es aber eine Glutenfreie und gesündere Variante sein.


Ich habe die letzten Wochen ein wenig mit verschiedenen Mehl Sorten experimentiert und bin dann auf Social Media auf die Protein Pizza Mischung von foodspring aufmerksam geworden. Diese enthält kein klassisches Mehl, sondern besteht auf Leinsamen-, Erbsen-, Linsen-, Kürbiskernmehl und Präbiotikum. Also eine gesunde Alternative, für alle, die auf ihre Ernährung achten und trotzdem auf Pizza nicht verzichten wollen. Diese Pizza wollte ich natürlich sofort bestellen und ausprobieren.


Meine Freunde haben diese Fertigmischung von foodspring schon gekannt und mir berichtet, dass der Geschmack köstlich ist, aber der Teig sehr schwierig zu verarbeiten sei.


So ein glutenfreier Pizzateig hat seine Tücken. Es fehlt der Weizen, das Gluten (Klebereiweiß) und die Hefe, welche dafür verantwortlich sind, dass sich der Teig leicht verarbeiten lässt, flaumig wird und zusammenhält, sowie beim Backen gut aufgeht.

Oft ist der Teig zu klebrig, zu weich und verhält sich nicht wie ein normaler Teig. Leider ist es mir auch mit dem Teig von foodspring so ergangen.


Ich habe deswegen ein paar Tipps zusammengestellt und eine Anleitung, wie euch die Pizza trotzdem gelingt.



Zutaten für den Teig - für zwei Portionen:

  • 200g Protein Pizza von foodspring

  • 50g alternatives Mehl (Buchweizen-, Linsen- oder Kichererbsen Mehl)

  • 100-150ml lauwarmes Wasser

  • 2TL Apfelessig

  • 5TL Olivenöl

  • 1 Prise Salz, Pfeffer und Knoblauchflocken (je nach Geschmack)


Für den Pizza Belag:

  • 300ml Tomatensauce

Belag nach Wunsch:

  • ½ Zucchini

  • Eine kleine Dose Mais

  • ½ Zwiebel

  • 6 Cocktail Tomaten

  • Eine Handvoll Babyspinat

  • Putenschinken oder Salami

  • 4 Stück Champignons

  • Feta, Mozzarella oder veganer Käse (Käseersatz gerieben) zum drüberstreuen


Was ihr sonst noch benötigt:

  • Ein Backblech

  • Backpapier

  • Nudelwalker



Anleitung:


1. Die Mischung von foodspring in eine Schüssel geben und mit Apfelessig, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Knoblauchflocken mischen.

2. Lauwarmes Wasser dazu geben, bis die Masse ein Teig wird. Achtung: Dieser sollte nicht zu flüssig sein.

3. Ein Backpapier auf den Tisch auflegen und die Teigmasse aus der Schüssel darauf heben.

4. Einen Nudelwalker herrichten und eine Handvoll von dem alternativen Mehl auf den Teig und den Nudelwalker verteilen.

5. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen (Ober und Unterhitze)

6. Vorsichtig den Teig mit dem Nudelwalker ausrollen. Sollte der Teig darauf kleben bleiben noch mehr Mehl auf dem Nudelwalker verteilen.

7. Den Teig so gut es geht gleichmäßig und dünn ausrollen. Die Endstücke des Teiges ein wenig dicker machen damit diese dann nicht im Backrohr schnell hart und braun werden.

8. Wenn der Teig fertig ausgerollt ist, das Backpapier anheben und auf ein Backblech legen.

9. Den Teig für ca. 10-15min im Backrohr ohne Belag vorbacken. Er sollte schon gut vorgebacken sein (wenn das nicht der Fall ist würde der Teig nach dem Backen mit Belag und Sauce drauf nicht gut durchgebacken werden).

10. Nach dem Vorbacken den Teig aus dem Backrohr nehmen und umdrehen (sodass unten dann oben ist).

11. Jetzt könnt ihr die Tomatensauce auf dem Teig verteilen und ihn nach Wunsch belegen.

12. Ich habe Cocktail Tomaten, dünne Zucchinischeiben, Feta, Champignons, Zwiebel, Mais, Babyspinat und Putensalami als Belag auf meiner Pizza verwendet.

13. Wenn ihr wie ich, keinen Kuhmilch Käse auf eure Pizza geben möchtet, könnt ihr noch veganen, geriebenen Simply Käse verwenden.

14. Als letztes noch Oregano auf der Pizza verteilen und ab damit in das Backrohr.

15. Die Pizza für ca. 20-25min im Backofen backen (je nachdem wie knusprig ihr sie haben wollt).

16. Aus dem Backrohr nehmen und servieren.




Mein Tipp: Belegt eure Pizza wie ihr sie gerne essen wollt.


Sollte euch der Teig zu intensiv schmecken oder zu wenig hart werden könnt ihr 100g Buchweizenmehl oder Linsenmehl dazu geben. Auch Maroni Mehl ist eine Möglichkeit, aber dann schmeckt der Teig vom Geschmack her süßer.